Ostermontag am Idrosee — Grillen im Garten zwischen gutem Essen und Bergen

Der Ostermontag am Idrosee hat seinen eigenen Rhythmus: klarer Himmel, die ersten wirklich warmen Tage des Jahres und die unwiderstehliche Lust, nach dem Winter Zeit im Freien zu verbringen. Dieses Jahr haben wir es einfach gehalten — zu Hause, mit dem Grill im Garten, zusammen mit Freunden und Familie. Keine komplizierten Pläne, keine Anreise — nur Feuer, gutes Essen und die Berge ringsum.

Der brennende Grill im Steinkamin im Garten

Eine wunderbar einfache italienische Tradition

In Italien ist Pasquetta — der Ostermontag — der Tag des Ausflugs ins Grüne oder, noch häufiger, des Grillens. Es ist einer dieser Anlässe, bei denen das Ritual nicht förmlich ist: Man kommt zusammen, zündet das Feuer an, stellt Tische auf, wartet, bis die Glut die richtige Temperatur erreicht, und plaudert in der Zwischenzeit. Es gibt keine Eile. Genau diese Art von Tag kann der Idrosee am besten: mildes Wetter, klare Luft und das Gefühl, weit weg vom Trubel zu sein, obwohl man nur ein paar Schritte vor der Haustür ist.

Der Garten: der wahre Luxus, hier zu leben

Wenn man am Idrosee lebt, hält man eines für selbstverständlich: Platz. Einen Garten zu haben mit einem Grill, Wiese zum Ausbreiten der Picknickdecken, Bäumen und — im Hintergrund — den Bergen, ist eines dieser kleinen Geschenke, deren Wert man erst bemerkt, wenn man sieht, wie das Leben anderswo aussieht. Decken auf dem Rasen ausgebreitet, ein paar Kissen, Kinder, die zwischen Hecken und Blumen umherrennen, Erwachsene am Tisch mit einem Glas in der Hand: eine ganz normale Szene hier — und genau die Lebensqualität, für die viele in den Urlaub fahren.

Der Hausgarten mit Picknickdecken auf dem Rasen und den Bergen im Hintergrund

Was auf den Grill kommt

Nichts allzu Aufwendiges, denn die italienische Küche funktioniert dann, wenn die Rohstoffe gut sind. Im Tal des Idrosees ist das einfach: Der Dorfmetzger hat lokales Fleisch, die Eier kommen von den Nachbarn, das Brot wird am selben Morgen frisch gebacken. Auf dem Ostermontagsgrill landen meist Würste, Rippchen, ein paar Steaks und saisonales Gemüse — Radicchio, Paprika, Auberginen — die hervorragend zu einem Schuss nativem Olivenöl extra passen. Dazu trinkt man einen Roten aus dem Valle Sabbia oder einen frischen Weißen vom nahen Gardasee. Zum Abschluss darf die Colomba (italienischer Osterkuchen) nicht fehlen, vielleicht mit einem Gläschen hausgemachtem Nocino vom Nachbarn.

Was den Ostermontag im Tal besonders macht

Es ist nicht das Menü, und es ist nicht einmal der Grill selbst. Es ist das Gesamtbild: das knisternde Feuer im Steinkamin, der Duft von Holz und Rosmarin auf dem Fleisch, das Aprillicht, das sich über die Bergkämme legt, die Stimmen, die sich im Garten überlagern. Es ist ein Tag, der nichts Besonderes braucht, um besonders zu sein — und ich denke, das ist letztlich die ehrlichste Art zu beschreiben, wie sich das Leben am Idrosee wirklich anfühlt.

Wer hier Urlaub macht und etwas Ähnliches erleben möchte: Viele Agriturismi und B&Bs in der Gegend organisieren auf Anfrage Grillabende im Garten, besonders an Frühlingswochenenden. Es ist der beste Weg, die lokale Küche ohne den Filter eines Restaurants kennenzulernen — und genau jenen langsamen Rhythmus zu genießen, weshalb die Menschen Jahr für Jahr an den Idrosee zurückkehren.

Wenn dir diese Art von Tag gefällt, wirf auch einen Blick auf meine Geschichte über das Leben am Idrosee oder die Outdoor-Aktivitäten in der Region.

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